Scheiden tut weh

Der letzte Schritt, den verheiratete Paare gehen können, wenn ihre Beziehung dem Ende entgegen geht, ist die Scheidung. Bei vielen kommt dann die Frage auf, wie es soweit kommen konnte und ob sich dieser Schritt hätte vermeiden lassen können. Antworten zu diesen Fragen und wie sie mit der Scheidung umgehen können, finden die Partner bei sich selbst.

Die Scheidung stellt eine Trennung dar, die jedoch durch die bürokratischen sowie gesetzlichen Veränderungen einen weiteren Einschnitt in die Gefühlslage der Betroffenen mit sich bringt. Die Phasen der Trauerbewältigung sind auch hier oftmals die gleichen. In der ersten Phase kämpft man mit dem Verleugnen der Tatsache und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten entwickeln wird. Dies ist natürlich auch jederzeit möglich.
Trifft jedoch keine Besserung ein, gelangen Paare in die zweite Phase. Hier treten die unterschiedlichsten Gefühle hervor. Wut, Eifersucht, Angst und Selbstzweifel sind dann vollkommen natürlich und sollten in angemessener Art und Zeit verarbeitet werden. Nach dieser Phase kommt eine Zeit der Neuorientierung. Man lernt mit der Scheidung zu leben und sucht nach anderen Aspekten des Lebens, die wieder mehr Kraft geben können. In der vierten Phase ist der Großteil der Trauer und der Selbstzweifel überwunden. Projekte, die einen Spaß machen, helfen hierbei das Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Auch ein gesunder kritischer Blick zurück auf die Beziehung und das Scheitern sind jetzt möglich.

Leichter fällt es immer, wenn man sich im gegenseitigen Einvernehmen scheiden lässt. Jedoch benötigt auch hier jeder Partner länger zum Bewältigen der Trauer über die gescheiterte Beziehung. Unterstützungen durch Freunde und die Familie sind in dieser Zeit besonders wichtig.

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